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Freier Eintritt in der Kunsthalle Bremen

(DE)

Freier Eintritt in der Kunsthalle Bremen.

Samstag & Sonntag von 10 bis 17 Uhr.

 

7. April bis 26. August 2018 

Tulpen, Tabak, Heringsfang. Niederländische Malerei des Goldenen Zeitalters

Jahrzehntelang blieb die Privatsammlung im Verborgenen – nun schenkt der Bremer Kaufmann Carl Schünemann seine sensationelle Sammlung niederländischer Gemälde der Kunsthalle Bremen. Es ist die bedeutendste Gruppe von Altmeistergemälden, die der Kunstverein in Bremen seit seiner Gründung erhalten hat. 2018 werden die 32 Ölgemälde erstmals ausgestellt: Stillleben, Landschaften, Seestücke und Genrebilder geben einen umfassenden Einblick in die niederländische Malerei des 17. Jahrhunderts.

Die Werke spiegeln die holländische Lebenswelt des Goldenen Zeitalters. Landschaften mit Kühen und Windmühlen, Dünen, Schiffen und der aufgewühlten Nordsee illustrieren die Welt der Fischer und Bauern sowie die der feinen Kaufmannschaft. Reich geworden durch weltweiten Seehandel und ernährt vom regionalen Heringsfang, konnte man sich kostbare exotische Genüsse leisten. Davon zeugen die Blumenstillleben mit ihren damals äußerst seltenen Tulpen oder das Raucherstillleben mit Tabakpäckchen, aber auch das knisternde Seidenkleid einer jungen Frau, die dem Lautenspiel eines Verehrers lauscht.  

Die Sammlung umfasst unter anderem Werke berühmter Maler wie Jan van Goyen, Salomon van Ruysdael, Aert van der Neer, Adriaen van Ostade und der Künstlerin Rachel Ruysch. Sie ergänzt die Sammlung niederländischer Malerei der Kunsthalle Bremen und schließt Lücken, insbesondere auf dem Gebiet der Blumenstillleben und der Genremalerei.

 

5. Mai bis 19. August 2018

50 Jahre Avantgarde. Das Kabinett für aktuelle Kunst Bremerhaven 

Kaum ein anderer Ort in der Region hat so kontinuierlich und ausdauernd zeitgenössische Kunst gezeigt wie das legendäre Kabinett für aktuelle Kunst in Bremerhaven. Auf nur 33qm stellte der Kurator Jürgen Wesseler seit 1967 Künstler wie Carl Andre, Wolfgang Laib und Gregor Schneider aus, die zu den zentralen Vertretern der Gegenwartskunst zählen. 

Die Ausstellung in der Kunsthalle Bremen nähert sich erstmals den Plakaten, die zwischen den 1960er und 1980er von den Künstlern für das Kabinett für aktuelle Kunst gestaltet wurden. Ergänzt werden sie durch deren Entwürfe und Skizzen. Fotografien, Briefe und Notizen erzählen von der persönlichen Bindung zwischen den Künstlern und dem Kurator. Arbeiten von Blinky Palermo, Gerhard Richter, Franz Erhard Walther und Andreas Slominski aus der Sammlung der Kunsthalle Bremen ergänzen die Schau um zentrale Werke, die erstmals im Bremerhavener Kabinett ausgestellt wurden 

 

7. Juli bis 21. Oktober 2018

What is Love? Von Amor bis Tinder 

Fragen rund um die Liebe beschäftigen uns alle – ein Leben lang. Anhand von etwa 40 Werken aus der Sammlung der Kunsthalle Bremen geht die Ausstellung „What is Love? Von Amor bis Tinder“ zeitlosen Fragen zu Liebe, Partnerschaft, Erotik, Schönheit und Narzissmus nach.

Ergänzende Leihgaben befassen sich mit Online-Dating. Von zeitgenössischen Künstlern wird vor allem die international genutzte App Tinder immer wieder aufgegriffen. Sie gehört in Deutschland zu den am häufigsten heruntergeladenen und gleichzeitig am meisten diskutierten Apps ihrer Art. Es ist die erste museale Ausstellung, die das Thema Liebe in Zeiten der Digitalisierung aufgreift.

Die Ausstellung umfasst Werke aus verschiedenen Epochen. Sie zeigen unter anderem glückliche Paare, erotische Szenen und ideale Frauen. Präsentiert werden Gemälde, Skulpturen und Fotografien, beispielsweise von Anselm Feuerbach, Aristide Maillol, Pablo Picasso, Theodor Rehbenitz und Tom Wood. Viele der ausgestellten Werke aus der Bremer Sammlung waren seit Jahrzehnten nicht mehr zu sehen.

 

28. Juli bis 30. September 2018

Kunstpreis der Böttcherstraße in Bremen 2018

Für den diesjährigen Kunstpreis der Böttcherstraße in Bremen werden wieder 10 KünstlerInnen nominiert. Bereits zum 46. Mal wird 2018 der mit 30.000 Euro dotierte Kunstpreis der Böttcherstraße in Bremen verliehen, einer der bedeutendsten Preise für zeitgenössische Kunst in Deutschland. Er zeichnet im deutschen Sprachraum lebende bildende KünstlerInnen für einen hervorragenden Beitrag zur jüngsten Kunst der Gegenwart aus. Zehn angesehene Kuratoren schlagen unabhängig voneinander je einen Künstler oder eine Künstlerin vor, deren Werke in der Kunsthalle Bremen in einer Ausstellung zu sehen sind. Im Laufe der Ausstellung ermittelt eine renommierte, internationale  Jury die/den Preisträger/in. Zu diesen zählten in den letzten Jahren u.a. Emeka Ogboh (2016), Nina Beier (2014), Daniel Knorr (2012), Thea Djordjadze (2009), Clemens von Wedemeyer (2005), Tino Sehgal (2003), Olafur Eliasson (1997) und Wolfgang Tillmans (1995).

Termine auf der Breminale 2018
  1. Sa, 28. Juli / 10:00 Uhr
  2. So, 29. Juli / 10:00 Uhr

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